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Sie haben wieder Hochsaison: die Abnehmkuren. Und die armen Menschen, die gerne etwas weniger wiegen möchten, weil das zu viel an Kilos mit leichter Sommerkleidung nicht mehr ganz so einfach zu vertuschen ist, verirren sich im Dschungel der Möglichkeiten. Wem darf man glauben? Welche Methode ist die Richtige? Wie geht es am Schnellsten? Was verhindert den Jojo-Effekt?
Stellen wir fest: Übergewicht ist sicher nicht gesund. Also bedeutet ein optimales Körpergewicht zugleich Gesundheit. Gesundheit bedeutet auch Energie geladen zu sein, leistungsfähig, gut gelaunt, sich in seiner eigenen Haut wohl fühlen und außerdem so zu schlafen, dass man am Morgen richtig ausgeruht aufwacht. Welch schöner Zustand! Aber von Nichts kommt eben nichts.
Unser Körper ist das Geschenk, das wir für dieses Leben mitbekommen haben. Er will gehegt und gepfl egt werden. Und wenn wir ihn lieben, dann tun wir dies auch. Wenn dem nicht so ist, wird er vernachlässigt. Leider ist dies häufi g das Grundproblem bei Übergewichtigen. Sie fühlen sich natürlicherweise nicht gut, trösten sich aber mit Essen und der Teufelskreis hat begonnen. Wer kennt es nicht, dass uns unsere Mutter oft mit gutem Essen verwöhnt oder gar getröstet hat. Unser Unterbewusstsein vergisst nichts.
Zu erst einmal müssen wir den eigenen Körper wieder spüren. Möglicherweise denkt Ihr jetzt, was ist dies für einen Unsinn. Keineswegs, den wir sind heutzutage so Bewegungseingeschränkt, dass uns ein natürliches Körpergefühl häufi g abhanden gekommen ist. Ich gehe davon aus, dass der Bundesbürger sich durchschnittlich nur noch zu 10-20% von dem bewegt, was er eigentlich benötigt um all seine Funktionen zu trainieren und aufrecht zu erhalten. Und hier liegt ein großes Problem. Wenn bestimmte Körperzellsysteme durch Bewegungsmangel unterversorgt werden, durch zu wenige Nährstoffe, Sauerstoffarmut, Wassermangel, dann verhungert er trotz Übergewicht.
Deshalb bedeutet Frühlingsdiät, seinen Körper in Bewegung erst einmal wieder wahrzunehmen. Zu spüren, dass man beim Treppensteigen vielleicht zwischen dem dritten und vierten Stockwerk stehen bleiben muss um Luft zu holen. Bei den ersten zarten Versuchen seinen Körper zu dehnen ins Schwitzen gerät, nach zwei Liegestützen die Arme das eigene Körpergewicht nicht mehr tragen können und zehn Liegestützen niemals wieder in diesem Leben zu erreichen scheinen, ganz zu schweigen von dem Muskelkater, der sich nach 24 Stunden am ganzen „traktiertem“ Körper bemerkbar macht. Doch das ist der Anfang in Euer neues Leben. Ein Leben, das Ihr spürt, das Euch Eure Kraft wieder fühlen lässt. Diese Jahreszeit eignet sich genial für diesen Neubeginn.
Der Mensch im Einklang mit der Natur. Da kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen. Beachtet Ihr zusätzlich noch, was das Frühjahr für uns bereit hält, werdet Ihr ohne Qual und JoJo-Effekt bis zum Sommer einiges leichter sein. Es gibt nämlich noch die Extraportion Sonne, die das Immunsystem ankurbelt, den Stoffwechsel aktiviert und die Glückshormone produziert.
Die frischen zarten Salate, die vor Vitaminen und Mineralien strotzenden Beeren und die gesunden grünen Kräuter, die Euren Verdauungstrakt unterstützen, helfen bei der Frühjahrsdiät. Und wenn Ihr dann noch ab 18 Uhr abends keine Kohlenhydrate mehr verzehrt und Kalorienbomben bewusst gegen leichte mediterane oder asiatische Küche eintauscht, steht Eurem Hochgefühl, das Ihr bei dem neuen Kontakt mit Euch selbst erfahren werdet nichts mehr im Wege.
Quelle: LnB HEALTH, Montagsnewsletter, http://www.liebscher-bracht.com/