Übersäuerung macht krank

Wenn wir „sauer“ sind haben wir Stress mit dem Leben und es geht uns nicht gut. Dass die Redewendung „sauer sein“ sogar in unseren Sprachgebrauch eingegangen ist zeigt, wie viel wir früher schon wussten.

Ein ausgeklügeltes Regelsystem sorgt dafür, dass sich unser Blut-ph-Wert immer im basischen Bereich von 7,35 – 7,45 befindet. Außerhalb dieser engen Grenzen wäre unser Leben bedroht. Andere Flüssigkeiten im Körper hingegen sind sauer
oder basisch. Die Magensäure beispielsweise ist extrem sauer, damit bestimmte Nahrungsmittel verdaut werden können. Auch Bakterien oder andere Krankheitskeime, die wir mit dem Essen aufnehmen, werden durch diese Säure abgetötet. Was die wenigsten wissen: Je mehr Säure im Magen produziert wird, umso mehr Basen entstehen als Reaktion darauf. Daher ist mit den heute so häufig verschriebenen Magensäureblockern nicht zu spaßen. Diese verursachen, wenn sie auf Dauer eingenommen werden, ein Ungleichgewicht zu Gunsten der Säuren.
Aufgrund unserer modernen Lebensweise häufen wir wesentlich mehr saure Stoffe in unserem Körper an, als wir benötigen und verarbeiten können. Fast Food, Alkohol, Nikotin, Stress und Bewegungsmangel sind die Säureproduzenten Nummer eins.

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